Projekt 333 – Schrank Inventar

 

Hallo meine Lieben

Heute starte ich mit dem Projekt 333 – an meinem Geburtstag. Ach, ich freue mich auf das Projekt und mein neues Lebensjahr!

Hast du noch nichts über das Projekt gelesen, dann erfährst du alles darüber im Blog Beitrag Projekt 333 – Vorbereitung.

Bevor ich nächste Woche mit den ersten Outfits starte, hier meine 33-Stück-Inventarliste.

Schuhe, 3 Paar

  1. Chelsea Boots schwarz, Pasito
  2. Chelsea Boots blau/schwarz, Pasito
  3. Turnschuhe burgunder, Pasito

Handtaschen, 2 Stück

  1. Schwarze Handtasche, Liebeskind
  2. Rucksack burgunder/petrol, Herschel

Zum warm halten, 6 Stück

  1. Lederjacke schwarz, Junarose
  2. Wintermantel schwarz, Igigi
  3. Cape burgunder/petrol, Mat
  4. Poncho grau/glitzer, Mat
  5. Strickjacke grau, Carmakoma
  6. Strickjacke weiss/grau, Mat

Hosen und Röcke, 5 Stück

  1. Skinny Jeans schwarz/grau, Zizzi
  2. Fake Leder Maxi Rock schwarz, Mat
  3. Jeans dunkelblau, Vögele
    (leider riechen die Hosen nach 3 x Waschen immer noch stark nach Farbe und färben beim Tragen auf die Haut ab, werden eventuell ausgewechselt, falls dies so bleibt)
  4. Hose beere, Vögele
  5. Mini Jupe schwarz, Carmakoma

Kleider, 4 Stück

  1. Kleid schwarz7grau, Anna Scholz
  2. Wickelkleid farbig, Anna Scholz
  3. Kleid violett/weiss, Anna Scholz
  4. Kleid blau/grau, Taillissime für La Redoute

Basics, 3 Stück

  1. Basic Tank Shirt, Junarose
  2. Basic Tank Shirt, Apricot
  3. Leggings, C&A – werden ersetzt mit Leggings aus Amerika

Pullover und Shirts, 7 Stück

  1. Pullover grau, hellpetrol, Mat
  2. Shirt schwarz, hinten rostrot, Mat
    (ist vorne bereits stark verwaschen, mal sehen wie lange es noch tragbar ist)
  3. Pullover schwarz, Via Apia
  4. Shirt langarm burgunder, Triangle by S. Oliver
  5. Shirt kurzarm grau, Bon A’parte
  6. Shirt langarm schwarz, Pure by Ulla Popken
  7. Bluse langarm blau, H&M

Accessoires, 1 Stück

  1. Gurt schwarz, Mat

Update

  1. Leder Leggings schwarz, Kj Brand
  2. Leggings mit Leder Optik, Apricot

Noch Kaufen

Leggings 2x, alte Leggings werden ersetzt und ich brauche ein 2. Paar als Reserve, eine Bekannte bringt mir meine Lieblingsleggings aus den USA mit. Je nach Wetter benötige ich gefütterte Winterschuhe.

Was meinst du, ist das viel oder wenig? Habe ich etwas vergessen?

Ich bin ja sehr gespannt, wie die Qualität der Sachen sind. Ich denke das zeigt sich sehr schnell beim häufigen Tragen.
xxo Melanie Rubenesque

P.S. Auf dem Bild findest du 23 meiner Kleider. Der Rest wurde gerade getragen.

 

Projekt 333 – Vorbereitung

Hallo meine Lieben

In meinem letzten Blog Beitrag habe ich euch vom Analysieren meines Kleiderschranks erzählt und meinem Vorhaben, ab Oktober das Projekt 333 mitzumachen. Die Idee des Projekts 333 ist, während 3 Monaten mit 33 Kleidungsstücken auszukommen (ausgenommen Sportkleider, Ehering und Unterwäsche). Den Rest der Kleider soll man aussortieren und Sachen für andere Jahreszeiten, oder Dinge, die man trotzdem behalten will, einfach wegpacken (mehr Details auf der Projekt 333-Website).

Durch das Bearbeiten des Workbooks vom Blog Into-Mind habe ich mich sehr intensiv mit meinen Vorlieben auseinander gesetzt. Ich habe mir ein Pinterest Board erstellt und nach längerem Überlegen für eine Farbpalette für den Herbst entschieden.

Meine Hauptfarben sind Schwarz, Burgunder und Blau, als neutrale Farbe habe ich Grau in der Garderobe und Akzente setzen Petrol, Violett, Beere und Rostrot.

Wenn du auch interessiert bist, dich einmal intensiv mit deinem Stil auseinander zu setzen, lege ich dir den Blog Into-Mind und das Workbook sehr ans Herz. Ich möchte hier nur einige Punkte erwähnen, weil dies sonst der Rahmen dieses Beitrages sprengen würde und du alle Infos auf dem verlinkten Blog findest.

Ich habe mich für ein paar Kombis entschieden, die ich gerne tragen will und mir eine Einkaufsliste erstellt mit allem, was ich brauche, um diesen Stil um zu setzen. Ich habe genau meine Vorstellungen vermerkt d.h. Farbe, Schnitt und mein ungefähres Budget. Mit der Liste im Auge habe ich angefangen, das Internet zu durchforsten und ging nach Biel in die Rubensboutique einkaufen.

Dort habe ich dann bereits ein paar Schlüsselteile meiner Herbst-Winter Garderobe gefunden. Ein tolles Cape und einen fantastischen Poncho, sowie ein Fake Leder Rock. Ich habe mir kein Kleid gekauft und auch sonst nichts, was nicht auf meiner Liste stand. Einen Pullover habe ich mir auch gekauft, welcher mir zwar gefällt und auch ins Farb Schema passt, aber 100% bin ich doch noch nicht von ihm überzeugt.

Kurz darauf ging es nach Zürich, wo ich bei Be Code vorbei schaute. Dort ist neu auch das Label Carmakoma erhältlich und ich fand einen tollen, grauen Cardigan, welcher perfekt zu den anderen Sachen passt.

Das Einkaufen mit solch klaren Vorstellungen ist nicht unbedingt einfach, weil vieles von vornherein nicht in Frage kommt. Ich versuchte auch wirklich immer, gut zu überlegen und sobald mich irgendetwas an einem Kleidungsstück störte, habe ich es nicht gekauft. Bis vor kurzem wäre ich noch einen Kompromiss eingegangen aber soweit hat es wirklich fast immer gut funktioniert.

Unterdessen habe ich meine Garderobe komplett zusammen, bis auf ein paar Teile, welche längerfristig ersetzt werden müssen.

Das Projekt 333 darf gerne auch etwas den eigenen Bedürfnissen angepasst werden und auch ich habe mich für ein paar Sonderregeln entschieden: Ich zähle Dinge wie Winterschal, Handschuhe und Strumpfhosen nicht zu den 33 Stücken. Für mich sind das mehr zweckmässigen Kleider, wobei ich Strumpfhosen eher selten trage. Auch meinen Schmuck zähle ich nicht dazu, weil ich mich aktuell einfach nicht für einzelne Favoriten entscheiden kann. Aber ich hoffe, dass sich dies noch heraus kristallisiert, bzw. ich liebäugle schon lange mit den Mise en Dior-Ohrringen und würde diese am liebsten sofort kaufen, aber ich denke, solch einen teuren Einkauf muss ich mir noch etwas länger überlegen um 100% sicher zu sein.
Auch meine Brille, Sonnenbrille oder Kontaktlinsen zählen nicht.

Mein Ziel mit Projekt 333 ist es, heraus zu finden:

  • Wie viel Kleider brauche ich wirklich?
  • Reichen 33 Stück oder fehlt mir etwas?
  • Kann ich mit einer besseren Planung Fehlkäufe vermeiden und kann ich während 3 Monaten auf das Kaufen von Kleider, Schuhen und Accessoires verzichten?
  • Fühle ich mich dabei gelangweilt oder werde ich kreativer im Zusammenstellen von Outfits?
  • Und natürlich mein Einkaufsverhalten längerfristig zu ändern und länger Freude an meinen Kleidern zu haben.

Ich werde dir während den 3 Monaten regelmässig meine Outfits zeigen und darüber berichten, wie es läuft und ob ich das so durchziehen kann.
Ich gestehe mir ein paar Joker zu: Falls ich im Urlaube etwas entdecke, das in der Schweiz nicht erhältlich ist, dann darf ich mir das kaufen (ich werde 1-2 x in Deutschland sein). Aber nur, wenn es entweder noch in meine 33 Kleider passt – ansonsten muss ich eines der 33 Stücke auf die Seite legen – oder ich das neue Stück bis im neuen Jahr warten lasse.
Vielleicht muss ich mir gefütterte Winterschuhe kaufen. Ich besitze keine mehr, und im letzten Jahr war es auch nie richtig kalt, aber wer weiss, wie dieser Dezember wird…

Ich bin gespannt auf dieses Projekt und zeige euch schon bald meine Schrank-Inventarliste und die ersten Outfits.
xxo Melanie Rubenesque

Weniger ist mehr – Kleider

Waaaaas – solch ein Blog Titel von einer Fatshionista?

Keine Angst, ich werde mich nicht von Mode verabschieden. Im Gegenteil: ich wage mich auf ganz neue Fashion Experimente. Aber zuerst mal von ganz vorne.

Wie fast alle Frauen kenne ich das Gefühl, vor dem Kleiderschrank zu stehen und nichts an zu ziehen zu haben.

YouTube Preview Image

Ich habe ganz viele Kleider, welche toll sind für schickere Anlässe, aber am Morgen im Alltag fällt mir dann einfach nichts ein, was ich anziehen könnte. Die Kleider sind zu overdressed, die passende Leggings sowieso in der Wäsche, Strumpfhosen zu unbequem. Tja, dann ziehe ich einfach die Jeans an und ein Shirt, das passt schon. Ich muss ja eh putzen und es steht heute nichts weltbewegendes an. Tagsüber zupfe ich am Shirt herum und als ich mich im Spiegel sehe, gefalle ich mir gar nicht und fühle mich in den Kleider eigentlich gar nicht wohl.

Als ich nun mit dem Projekt “Weniger ist mehr” startete ging ich noch einmal sehr radikal durch meinen Kleider Schrank. Ich habe mich immer gefragt, liebe ich dieses Kleidungsstück? Teilweise war ich mir aber einfach nicht ganz sicher und durch die Unsicherheit, blieben doch diverse Sachen im Schrank hängen, wo ich mich einfach nicht entscheiden konnte.

Kurz darauf habe ich bei meiner Recherche zum Thema Garderoben-Planung den englischen Blog into-mind.com entdeckt. Ich habe stundenlang auf dem Blog gelesen und war total begeistert von den klar strukturierten und informativen Beiträgen. In ihrem Blog gibt es ganz viele Informationen zum Thema Garderoben-Planung und auch darum, wie du deinen eigenen Stil finden kannst.

Ich habe mir ja immer gedacht, wenn ich nur genug herum experimentiere, finde ich irgendwann meinen eigenen Stil, aber dem war nicht so.

Im Blog beschreibt sie einen minimalistischen Ansatz der Garderoben-Planung. Das heisst Qualität vor Quantität. Eine Farbpalette auswählen, aus welcher man möglichst viele Sachen miteinander kombinieren kann. Zuerst war ich sehr kritisch, weil mir eine grosse Auswahl an Kleidern gefällt. Aber beim längeren Nachdenken musste ich feststellen, dass ich zum Beispiel fast immer die genau gleichen Schuhe trage, weil mir diese einfach am besten gefallen und – was am wichtigsten ist – auch bequem sind.

Ihr Blog hat mich so sehr begeistert, dass ich mir das Workbook gekauft und mit der Bearbeitung angefangen habe. Im Workbook wurde ich zum Beispiel angeleitet, all die Dinge im Schrank zu analysieren welche ich liebe und trage. Wieso finde ich diese toll? Was für ein Schnitt hat es? Was für ein Material und Farbe etc. Das gleiche mit den Sachen, die ich nicht gerne trage. Dabei hatte ich zum Beispiel ein Jeans A- Ha Erlebnis. Ich mag einfach keine Jeans mit gerade geschnittenem Bein. Da kann noch so oft in Büchern mein Figurtyp als ausgleichend beschrieben werden, ich mag es nicht an mir und auch nicht an anderen – punkt!

Ein weiterer Punkt im Workbook ist das Analysieren des Lifestyles. Ich habe bemerkt, dass ich viel zu viele Kleider für den Ausgang besitze und fast keine Alltags Kleider die ich gerne mag. Sprich ich muss mein Geld in tolle Hosen, Shirts und Jäckchen investieren und mir bis auf weiteres keine Kleider mehr kaufen.
Mit den Schuhen ist es ähnlich. Ich besitze viel zu viele Schuhe welche meinem Lifestyle nicht entsprechen. Ich fahre öfters Fahrrad (mit der Kleinen im Anhänger) und bin zu 95% mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs und laufe daher schnell mal ein paar Kilometer zum Zug, Bus oder Tram. Die restliche Zeit machen wir Car Sharing und dann meistens für längere Ausflügen zu Familienanlässen, wo ich wiederum der Kleinen hinterher renne. Hohe Absätze sind also für meinen Lifestyle ziemlich unbrauchbar. Natürlich würde ich gerne wie Carrie Bradshaw mit Manolos durch New York stolzieren können, aber leider ist dem nicht so.

Ich habe also im Internet recherchiert, mir ein Pinterest Board erstellt und sehr viel über meine bevorzugten Schnitte, Kombinationen und Farben nachgedacht.
Schlussendlich habe ich mich für diverse Farben entschieden und geschaut was ich habe und was ich noch benötige.
Die Einkaufs Liste wurde doch eher länger, weil ich kaum Dinge wie Shirts oder Strickjacken besitze und auch keinen schwarzen Maxi Rock etc. Basics, welche ich untereinander kombinieren kann, muss ich also sehr viele einkaufen.

Kürzlich habe ich dann noch das Projekt 333 entdeckt. Dies ist ein Projekt, bei dem es darum geht, sich während 3 Monaten auf nur 33 Kleidungsstücke zu beschränken (ausgenommen Sportkleider, Ehering und Unterwäsche).
Ich habe mich entschlossen, es auszuprobieren und starte ab Oktober dieses Projekt.

Ich werde euch im nächsten Blog Beitrag mehr über meine Vorbereitung für das Projekt 333 berichten.

Wie viel Prozent deiner Kleider trägst du wirklich?
xxo Melanie Rubenesque

 

Buch Tipp – Venus in echt

Hallo ihr Lieben,

In Berlin auf der Curvy is sexy habe ich Rhea, die Autorin des Buches “Venus in echt”, kennengelernt. Sie hat mir bei dieser Gelegenheit ein bisschen von ihrem Buch erzählt und ich war natürlich sehr gespannt, dieses zu lesen.

Das Buch handelt von Romy, einer Videospiel-Designerin mit üppigen Kurven. Als sie es endlich wagen will, den Mann ihrer Träume um ein Date zu bitten, erfährt sie, dass dieser verlobt ist mit einer wunderschönen Frau, die noch dicker ist als sie selber. Dies bringt Romy zum nachdenken; “Bin ich denn wirklich zu dick um geliebt zu werden?” Sie kleidet sich neu ein, startet einen Blog und begibt sich mittels Onlinedating auf die Suche nach Männern. Dabei trifft sie auf schräge Fetischisten, hat tolle und nicht-so-tolle Sexabenteuer und findet sehr viel über sich selber und ihren Körper heraus. Ein Happy End inklusive.

Mein Fazit

Ich habe das Buch an einem Wochenende durchgelesen. Es liest sich sehr leicht und ist spannend geschrieben, so dass ich immer wissen wollte, wie es mit Romy weitergeht. Es hat mich selber zum Denken angeregt und ich musste feststellen, dass es für mich wieder einmal an der Zeit ist, etwas mehr für mich und mein Selbstwertgefühl zu tun.

Das ist das erste Buch, das ich gelesen habe, mit einer dicken Heldin, die nicht zuerst abnehmen muss, bevor sie begehrt wird. Das Buch ist, bis auf einige Geschichten, sehr erotisch und heiss… :)
Vor etwa 10 Jahren hätte ich über so ein Buch wohl nur den Kopf geschüttelt, und es hätte absolut nicht in mein Weltbild “Du muss zuerst schlank sein, dann fängt das Leben an” gepasst. Daher kann ich mir auch vorstellen, dass einige Frauen mit dem Buch nicht umgehen können.
Ich hoffe jedoch, dass Venus in echt möglichst viele Frauen zum Nachdenken anregt.

Ich kann das Buch nur weiter empfehlen und bin gespannt auf deine Meinung!

Venus in echt von Rhea Krcmarova ist erhältlich über Amazon und Thalia.

Viel Spass beim Lesen,
xxo Melanie Rubenesque

P.S. Das Buch wurde mir kostenlos für das Review zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür, Rhea!

 

Weniger ist mehr – Der Positive Effekt nach dem Entrümpeln

Hallo meine Lieben

Kurz nach meinem Artikel über das Ausmisten habe ich zwei Bekannte getroffen. Als ich der einen etwas über das Ausmisten erzählte, meinte die andere, die meinen Blog Beitrag gelesen hatte: “Jetzt hättet ihr die kinderfreie Zeit geniessen können, und was macht ihr? Ausmisten!”
Ich erwiderte nur, dass dies dringend war und nun mal einfach gemacht werden musste. Kürzlich ging mir diese Bemerkung wieder durch den Kopf und natürlich gebe ich ihr Recht. Wer geht nicht lieber mit seinem Liebsten ein Wochenende ins Hotel mit Candlelight Dinner und so, anstatt im Keller durch staubige Sachen zu wühlen?

Doch nur 4 Wochen nach dem grossen Ausmisten (fertig sind wir noch nicht) sehe ich bereits sehr viele Benefits!

Aufräumen

Fast alles hat einen festen Platz, so geht das Aufräumen wesentlich schneller und es liegen bei uns viel weniger Sachen herum. Da die Wohnung viel Aufgeräumter wirkt, bin ich auch viel motivierter, Dinge gleich weg zu räumen. Zuvor hat es keine Rolle gespielt, weil es sowieso unordentlich aussah, wodurch das Aufräumen immer eine grössere Angelegenheit war.

Putzen

Dadurch, dass weniger Sachen herum liegen, muss ich vor dem Putzen nicht zuerst lange aufräumen, sondern kann einfach kurz die Wohnung staubsaugen. Das Putzen geht fast von alleine.

Domino Effekt

Die grosse Entrümpelungsaktion hat in unserer Wohnung einen Domino Effekt ausgelöst, immer mehr Bereiche werden entrümpelt, geputzt und aufgeräumt und ich habe sogar Spass dabei – und natürlich vor allem am eine Riesenfreude am Endergebnis.

Atmosphäre

Unsere Wohnung wirkt grösser, heller und schöner. Ich fühle mich in meinen 4 Wänden wieder richtig wohl und halte mich gerne darin auf, ganz ohne Ablenkung. Unser Fernsehkonsum hat sich automatisch massiv reduziert.

Cash

Viele Sachen, welche bei uns nur unbenutzt herum lagen, haben wir bereits verkauft. Alleine mit den Einnahmen davon könnten wir uns bereits einen Kurzurlaub leisten. Mein Geld wird vorläufig einfach gespart und es ist toll zu sehen, wie der Kontostand langsam ansteigt.

Mein Konsum Verhalten

Ich musste mir ganz direkt alle Fehlkäufe der letzten Jahre vor Augen führen. Und nein, das ist kein tolles Gefühl, aber ein heilsames. Ich habe während der letzten Zeit nur ganz wenig eingekauft und wenn dann meistens gut überlegte Käufe, oder Dinge die ich brauchte. Ich wurde nur selten schwach, wie beim Flohmi, wo ich mir trotz dem Vorsatz, nichts zu kaufen, 2 Nagellack Farben gekauft habe. Aber beim Schmuck konnte ich mich gerade noch bremsen.

Ich bin dankbar

Dankbar für all das, was wir haben. Dadurch, dass wir die Dinge, die wir nicht brauchen aussortiert haben, sehe ich erst jetzt wie viel wir eigentlich haben.
Kennst du den Effekt: Du stehst vor dem Kleiderschrank und weisst nicht, was anziehen? Jetzt wo ich weniger habe, sehe ich überhaupt wieder, was ich habe und was ich gerne trage.

Das Leben überdenken

Entrümpeln stoppt nicht bei unseren Besitztümern, sondern zieht sich weiter bis zu Freundschaften, Ideen, Pläne und vielem mehr. Dieser Prozess ist sehr spannend und ich hatte mit meinem Mann bereits sehr interessante Gespräche, in welchen wir wieder einmal ganz konkret unsere Wünsche und Pläne für die nächsten 3 Jahre diskutierten und teilten.

Was will ich wirklich

Dadurch, das ich mich bei vielen Gegenständen genau gefragt habe: “Wieso mag ich es nicht? Wieso trage ich dieses Stück nicht?” habe ich sehr viel über meinen Geschmack und mich selber gelernt. Das genaue Auseinandersetzen hilft mir hoffentlich, in der Zukunft ganz viele Fehlkäufe zu vermeiden.

Den Horizont erweitern

Ich habe die letzten paar Wochen so viele tolle und inspirierende Sachen gelesen rund ums Thema Entrümpeln, Ausmistet und Minimalismus. Ich habe so viel Energie und Ideen wie schon lange nicht mehr.

Hast du auch schon gross entrümpelt und was waren deine Benefits? Ich bin gespannt über deinen Kommentar!
xxo Melanie Rubenesque

Ein Hauch von Sommer

Hallo meine Lieben,

Nach dem ich Mitte Juli aus Prag zurück gekommen bin, habe ich hier in der Schweiz kaum mehr meine Sommersachen getragen, weil es einfach zu kalt war. Nachdem ich mir letzte Woche ein paar tolle neue Herbst Kleider gekauft habe, ist es natürlich wieder so heiss, dass ich noch einmal ein Sommerkleider hervor geholt habe. Aber ich will nicht klagen, sondern geniesse die Sonne, wenn sie schon mal da ist.

Das schwarze-weisse Kleid, das Jäckchen, sowie der Gurt ist alles von Mat Fashion. Schuhe: Globus Schuhe, Handtasche: Liebeskind. Das ganze habe ich mit blauem Nagellack (Zoya) aufgelockert und dazu meine türkisfarbenen Ohrenringe getragen. Beim Ausziehen sind diese leider einfach an einer Stelle zerbrochen, was mich sehr ärgert, weil ich die Ohrenringe erst 2x getragen habe und ich diese im Globus Zürich für nicht gerade wenig Geld gekauft habe. Hoffentlich finde ich die Quittung noch…

Wie das Kleid mit anderen Accessoires wirkt, kannst du dir auf meinem Gast Blog für princess.ch anschauen.

Ich wünsche dir eine tolle Woche!
xxo Melanie Rubenesque

Weniger ist mehr – Kosmetik

Es ist ein langer, anstrengender Tag mit der Kleinen und ich gehe auf dem Heimweg noch kurz in den Supermarkt um ein frisches Brot zu kaufen und einen Salat fürs Abendessen. Wie aus Zauberhand, zieht es mich kurz vor der Kasse in Richtung Kosmetik Abteilung: “Oh, eine neue Essence Kollektion ist da, ach die schönen Nagellack Farben und nur 3.50 Franken”. Kurzerhand packe ich die zwei schönsten Farben ins Körbchen und eile zur Kasse..

Später abends, beim Sachen verräumen, stellte ich die neuen Fläschchen auf den Nachttisch und oh – da stehen noch zwei unbenutzte Nagellack Farben, neulich gekauft im Supermarkt.

Dieses Erlebnis blieb mir in meinem Kopf hängen und ich begann, mehr über mein Kaufverhalten nachzudenken. Was ich schnell realisierte war, dass ich die teuren Produkte viel häufiger benutze, als günstige Produkte.
Hmmm, finde ich denn, dass die günstigen Produkte im Vergleich zu den teuren Produkten so viel schlechter sind? Nein, nicht wirklich. Es gibt schon Unterschiede, aber es ist nicht so, dass ich die günstigen Produkte schlecht fände.

Der grosse Unterschied bei den beiden Kategorien ist mein Kaufverhalten. Die günstigen Produkte kaufe ich spontan, ohne gross zu überlegen, denn sie sind ja günstig und hübsch und überhaupt habe ich mir etwas Nettes verdient.
Bei teuren Produkten überlege ich hin und her, ich schaue mir online Reviews an, probiere es im Kosmetikgeschäft aus und überlege es mir noch ein paar Mal, bevor ich mir das Produkt schliesslich kaufe oder mich dagegen entscheide.

Ich mag tolle Kosmetik und ich schätze ein schönes Design, aber ich brauche nicht tausend verschiedene Sachen. Kosmetik hält nicht ewig und wird irgendwann ranzig. Daher habe ich vor einiger Zeit mein Kaufverhalten umgestellt.

Hier meine neuen Regeln:

  • Qualität vor Quantität: Ich kaufe mir lieber einen teuren Nagellack, den ich wirklich schätze, liebe und benutze, als viele günstige und unüberlegte Frustkäufe.
  • Ich kaufe bewusst ein: Ich überlege mir: was sind die Make Up Trends der laufenden Saison? Was gefällt mir? Ich sammle diese Bilder auf einem Pinterest Board um mich am Ende der Recherche für 2-3 Produkte pro Saison zu entscheiden.
  • Ich brauche zuerst das alte Produkt auf, bevor ich mir etwas neues Kaufe. Dies gilt für alles, ausser dekorative Kosmetik. Ich warte damit, ein neues Waschgel oder einen neuen Mascara zu kaufen, bis diese praktisch leer sind. Wenn ich etwas Neues kaufe, will ich es ausprobieren und mit dieser Regel verhindere ich, dass am Ende zwei angefangen Produkte herumliegen. Dies hat sich bereits super bewährt, so benötige ich viel weniger Stauraum im Badezimmer und habe nicht diverse angefangene Produkte herumstehen die schlecht werden.
  • Ich habe mehr als genug von folgenden Sachen und kaufe erst wieder etwas dazu, wenn mindestens die Hälfte davon aufgebraucht ist: Blush (3 Stück und ich benutze diese nicht täglich, daher werden die ewig reichen), Bodylotions (ich habe 3 verschiedenen Bodylotions von St. Barth, welche ich über alles liebe und eine Body Lotion aus Thailand, das reicht für mindestens 1 Jahr).
  • Nein danke, ich brauche keine Parfüm Pröbchen: Ich mag 90% aller Parfums nicht, ich persönlich bevorzuge gut riechende Bodylotions. Und doch habe ich beim Ausmisten diverse der Mini-Fläschchen gefunden, weil diese ja praktisch sind für den Urlaub. Benutzt habe ich sie nie. Also in Zukunft sage ich nett “Nein danke” zu Parfüm Pröbchen und Creme Briefchen.
    Ausnahmen sind Mini-Tübchen von Produkten, welche ich kenne und gerne trage wie z.B. die Clarins Gesichtcremes oder gute Handcreme. Diese kleinen Müsterchen sind perfekt für Wochenendausflüge, aber auch da reichen 2-3 zu Hause als Reserve völlig aus.
  • Neue Produkte, die ich gerne mal ausprobieren möchte, notiere ich mir und kaufe diese, wenn das aktuelle leer ist.
  • Muss ich mich wirklich von limitierten Editions stressen lassen? Ich fand den Kelly Osbourne für MAC Lippenstift so toll, aber als ich hörte, dass dieser nur im Manor erhältlich ist, wusste ich, dass ich keine Lust habe, extra deswegen nach Zürich zu fahren. Als er dann online ging und sofort ausverkauft war, war ich im ersten Moment doch etwas enttäuscht. Danach dachte ich aber: “Und jetzt, ich habe genug Lippenstifte und mein Leben ist nicht schlechter ohne den Lippenstift, oder wäre besser mit…”

Um diese Regeln für mich zu gestalten, musste ich mir auch überlegen, was MIR wichtig ist und was für mich stimmt. Interessanterweise habe ich dadurch auch viel über meine persönliche Vorliebe gelernt und kann mich viel gezielter schminken. So ist es mir zum Beispiel viel wichtiger, einen tollen Lidstrich zu tragen, als meine Augen mit diversen Make Up Farben zu schminken. Und am liebsten trage ich Nagellack und Lippenstift in der gleichen Farbe.

Wie schaffst du es, den vielen Kosmetik Sachen zu widerstehen? Worauf legst du Wert? Ich bin gespannt auf deinen Kommentar!
xxo Melanie Rubenesque

P.S. Der Lippenstift ist mein absoluter Favorit und der Clarisonic das Beste für die Gesichtsreinigung, was ich je hatte.