Angsthase macht Stand Up Paddling

Halli Hallo

Ich gestehe euch etwas: Ich bin ein Angsthase.
Dinge die ich nicht kenne, nicht kontrollieren kann, welche schnell sind, wo ich fallen kann, all das macht mir Angst. Ich denke zu viel nach, informiere mich umfassend bevor ich etwas mache, wiege die Risiken ab und überwinde mich dann eventuell. Manchmal bin ich dann vor Angst so angespannt und verkrampft, dass ich mich gar nicht freuen kann.

Nach wie vor, trotz den vielen Jahren, die ich mich mit der Akzeptanz von mir und meinem dicken Körper beschäftige, kommen doch immer wieder alte, in meinem Hirn eingebrannte Gedanken hoch.

Was, wenn ich zu dick bin dafür?
Was, wenn das Material meinem Körpergewicht nicht stand hält?
Was, wenn etwas passiert?
Und wenn ich mich blamiere und mich alle auslachen?

Dazu kommt der Stolz und der Wunsch doch alles gut machen zu wollen.

Die Erkenntnis, wie viele solche Gedanken immer wieder in meinem Kopf herum schwirren, macht mich traurig.

In einem mutigen und kraftvollen Moment ging ich zu den Beach Boys von der Kiteschule nebenan und liess mir erklären, wie das Stand Up Paddling funktioniert.

Nachdem ich die ersten Minuten kniend auf dem Brett verbrachte, habe ich mich ans Aufstehen gewagt. Orientiert am Mittelpunkt vom Brett, habe ich rasch die Balance gefunden. Noch etwas wackelig habe ich langsam etwas vorwärts gepaddelt.

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