(Deutsch) Fünf Tage in Lovina

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Hallo ihr Lieben

Nach einem Monat in Ubud war es Zeit, weiter zu ziehen. Wir freuten uns sehr auf einige Tage am Meer. Baden, Schnorcheln und vielleicht sogar Delfine sehen.

Die Fahrt von Ubud nach Lovina im Norden der Insel war fantastisch (der Fahrer ist bewusst auf Nebenstrassen gefahren): Wunderschöne Natur, Berge, Seen. Die Berge teilweise mit Nebel verhangen, was dem ganzen einen märchenhaften Anblick verlieh. Wir machten einen kurzen Halt beim See Danau Buyan und genossen die fantastische Aussicht.

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Aussicht auf den Danau Buyan

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Aussicht auf den Danau Buyan

Wir haben einen Bungalow im Pandawa Village gebucht und haben nach der ersten Nacht um eine vierte verlängert, weil es uns so gefiel. Einige hundert Meter weg vom Strand und der Strasse mitten im Reisfeld liegt dieser Resort recht ruhig und idyllisch. Im Bungalow fühlte ich mich gleich wohl, was für mich noch einmal bestätigte, dass die Entscheidung, das Haus zu verlassen, genau richtig war.

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Reisfeld beim Pandawa Village in Lovina

Das Wasser in der Bucht von Lovina ist sehr ruhig und perfekt zum Baden und Schwimmen. Die Verkäufer agieren sehr clever, viele sprechen sogar Deutsch um die Waren an den Mann zu bringen.

Am zweiten Tag sind wir am frühen morgen aufgestanden um Little J die Delfine zu zeigen. Die Stimmung am Morgen war wunderschön, der Sonnenaufgang hinter den Bergen tauchte das ganze Meer in magisches Licht und Nebelschwaden hingen über dem Dorf. Den Wind im Haar und den Salzduft des Meeres in der Nase machten wir uns auf zu den Delphinen. Im ersten Moment kam mir kurz der Gedanke wieder umzukehren, so viele Boote, anscheinend viel mehr als üblich in der Nebensaison. Die Delfine haben sich daher auch ganz einfach versteckt. Continue reading (Deutsch) Fünf Tage in Lovina

(Deutsch) Singapur – Impressionen

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Die Marina Bay von Singapur

Halli Hallo

Auf unserem Weg von Thailand nach Bali haben wir einen Stop Over in Singapur gemacht und vier Nächte im Swissotel The Stamford verbracht.

Nach den fast zwei Monaten in Thailand fühlte sich Singapur an wie die Schweiz, was uns gut tat: Alles ist sauber und geordnet, und das Leitungswasser kann bedenkenlos getrunken werden.

Die Aussicht aus unserem Hotel war toll und wir genossen den Luxus in Form von flauschigen Bademänteln und viel Platz. Wieder einmal richtigen Käse essen und In Room Dining mit Aussicht auf die Stadt – auch im Bademantel. 🙂

Während unserem Aufenthalt begann das Chinesische Neujahr, weshalb sich ganz viele Familien in Singapur trafen. Von unserem Hotelzimmer haben wir jeweils das Feuerwerk gesehen. Viele Geschäfte waren am Samstag geschlossen, deshalb war es am Freitag wie bei uns direkt vor Weihnachten.

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(Deutsch) Bali

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Halli Hallo

Ich habe häufig gelesen, dass Bali intensiv sei und grosse und auch schwierige Prozesse in Gang setzen kann. Und ich kann dies für mich nur bestätigen!

Die ersten Tage fühlte ich Schmetterlinge im Bauch. Der Fahrer vom Flughafen zum Hotel umarmte mich zum Abschied, der Blick auf das Reisfeld ist trotz Baustelle wunderschön und der Duft der Räucherstäbchen und Opfergaben einfach unbeschreiblich. Wir konnten problemlos ein Haus mit dem erwünschten Pool finden und der Geburtstag meines Mannes (40!) war Traumschiff-kitschig.

Doch nach einigen Tagen waren die ersten Schmetterlinge weg. Das Haus roch nach Putzorgien immer noch nach Rauch, ich finde es zu gross, die Kommunikation mit dem Besitzer zu umständlich und selbst auf Yoga im überfüllten Yogabarn habe ich so gar keine Lust. Dazu kam das schlechte Gewissen, trotz des Luxus eines Hauses mit Pool eine schlechte Zeit zu haben und daraus das Gefühl, eine verwöhnte, undankbare Göre zu sein.

Ich habe also tief durch geatmet und meine schlechte Laune ehrlich kommuniziert. Und versucht einfach zu akzeptieren, wie es mir geht und zu schauen was mir gut tut. Was total simpel klingt ist für mich jedoch nach wie vor schwierig. Viel zu oft lasse ich negative Gefühle nicht zu, sondern versuche sie mit lauter Tätigkeiten zu verdrängen.

Die letzte Woche habe ich ganz viel Zeit mit mir selber verbracht. Ich habe mehrere Massagen genossen, ich war alleine essen, ich habe gemütlich im Liegestuhl und im Café ein Buch gelesen und für mich geschrieben. Und mir wurde wieder einmal ganz deutlich bewusst, dass sich um mich selber kümmern (Self Care oder auf Deutsch Selbstpflege) der Schlüssel zu Selbstliebe ist.

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Reisfeld neben Arma Resort in Ubud

Seit einigen Tagen bin ich wieder im Fluss. Ich bin glücklich. Einfach von innen heraus. Ich habe nach wie vor sehr das Bedürfnis nach Ruhe und Zeit für mich. Und das ist total in Ordnung. Anstatt Yoga in einer grossen Klasse besuchte ich Vorgestern die dritte Einzellektion in balinesischem Tanz, was mir riesengrosse Freude bereitet.

Wir haben uns auch endlich eingestanden, dass wir das Haus nicht wirklich lieben und das trotz Pool (welcher letzte Woche mehr nach einem Teich aussah, inklusive Fröschen 🙂 ) und dem Vorteil der Lage. Nachdem ich dem Besitzer gesagt hatte, dass wir das Haus den zweiten Monat nicht mehr mieten, fühlte ich mich sehr erleichtert.

Ubud ist wunderschön. Überall ist Kunst und die balinesische Architektur gefällt mir besonders gut. Die Gärten sind richtige Oasen. Besonders gut gefällt mir die Umgebung rund um das Arma Museum und Resort. Von unserem Haus aus können wir nach 100 Meter Hauptstrasse über kleine Seitenstrassen zum Reisfeld hinter dem Arma spazieren und von dort entweder durch den Arma Resort oder weiter zum Yoga Barn, um dann dieses zu durchqueren um ins Zentrum von Ubud zu spazieren. Auf dieser Strecke zum Yoga Barn begegnete mir noch nie ein Tourist, dafür Fussball spielende balinesischen Kinder, Frauen, die im Fluss baden und am Morgen früh der Müllwagen.

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Reisfeld neben Arma Resort in Ubud

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(Deutsch) 1237 Stufen zum Tiger Cave

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Hallo ihr Lieben

Am letzten Sonntag sind wir schweren Herzens von Koh Phangan abgereist. Die Insel, unser Haus am Strand und neue Freunde sind uns sehr ans Herz gewachsen.

In diesem Monat auf der Insel habe ich sehr viel mitgenommen und ich fühle, wie sich in mir viel verändert hat. Im Moment kann ich das noch nicht in Worte fassen.

Wir sind von Koh Phangan mit dem Speedboat nach Don Sak gefahren und von dort aus mit dem Bus nach Ao Nang, Krabi. Hier haben wir vor 3 Jahren meine Mutter besucht, welche während zwei Winter dort lebte. Vieles kam uns hier bekannt vor und es war schön an die Zeit mit meiner Mutter und Little J als Baby zurück zu denken.
Bereits damals wollte ich unbedingt die 1237 Stufen zum Tiger Cave Tempel (Wat Tham Sua) hoch gehen. Leider fühlte ich mich nicht genug fit und auch 10 Monate nach Little J's Geburt plagten mich noch Rücken- und Beckenbeschwerden.

Der Tiger Cave Tempel hat mich nie los gelassen und als wir unseren Thailand Trip planten, wusste ich, dass ich dieses Mal hoch steigen will und muss.
Am Dienstag habe ich mich aufgemacht…

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1237 Stufen liegen vor mir...

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Oops, steiler als erwartet.

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(Deutsch) Angsthase macht Stand Up Paddling

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Halli Hallo

Ich gestehe euch etwas: Ich bin ein Angsthase.
Dinge die ich nicht kenne, nicht kontrollieren kann, welche schnell sind, wo ich fallen kann, all das macht mir Angst. Ich denke zu viel nach, informiere mich umfassend bevor ich etwas mache, wiege die Risiken ab und überwinde mich dann eventuell. Manchmal bin ich dann vor Angst so angespannt und verkrampft, dass ich mich gar nicht freuen kann.

Nach wie vor, trotz den vielen Jahren, die ich mich mit der Akzeptanz von mir und meinem dicken Körper beschäftige, kommen doch immer wieder alte, in meinem Hirn eingebrannte Gedanken hoch.

Was, wenn ich zu dick bin dafür?
Was, wenn das Material meinem Körpergewicht nicht stand hält?
Was, wenn etwas passiert?
Und wenn ich mich blamiere und mich alle auslachen?

Dazu kommt der Stolz und der Wunsch doch alles gut machen zu wollen.

Die Erkenntnis, wie viele solche Gedanken immer wieder in meinem Kopf herum schwirren, macht mich traurig.

In einem mutigen und kraftvollen Moment ging ich zu den Beach Boys von der Kiteschule nebenan und liess mir erklären, wie das Stand Up Paddling funktioniert.

Nachdem ich die ersten Minuten kniend auf dem Brett verbrachte, habe ich mich ans Aufstehen gewagt. Orientiert am Mittelpunkt vom Brett, habe ich rasch die Balance gefunden. Noch etwas wackelig habe ich langsam etwas vorwärts gepaddelt.

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